Sitemap  |  Feedback  |  RSS  |  Kontakt  |  Links

Markt-Daten.de    web

Kommentare

 

Dezember 2010

Mo Di Mi Do Fr
    1 2 3
6 7 8 9 10
13 14 15 16 17
20 21 22 23 24
27 28 29 30 31

 

November 2010

Mo Di Mi Do Fr
1 2 3 4 5
8 9 10 11 12
15 16 17 18 19
22 23 24 25 26
29 30      

 

Oktober 2010

Mo Di Mi Do Fr
        1
4 5 6 7 8
11 12 13 14 15
18 19 20 21 22
25 26 27 28 29

 

September 2010

Mo Di Mi Do Fr
    1 2 3
6 7 8 9 10
13 14 15 16 17
20 21 22 23 24
27 28 29 30  

August 2010

Mo Di Mi Do Fr
2 3 4 5 6
9 10 11 12 13
16 17 18 19 20
23 24 25 26 27
30 31      

 

Juli 2010

Mo Di Mi Do Fr
      1 2
5 6 7 8 9
12 13 14 15 16
19 20 21 22 23
26 27 28 29 30

 


Forex - Tageskommentar

von Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank

15. Dezember 2010

Euro freundlicher in Richtung 1,3500 unterwegs „gewesen“… Heute Morgen nach Meldung von Moodys Euro wieder auf Talfahrt !!

Der Euro eröffnet heute bei 1.3310 (07.30 Uhr), nachdem im Euro-Handel Höchstkurs der letzten 24 Handelsstunden bei 1.3497 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 84,00. In der Folge notiert EUR-JPY bei 111.80, während EUR-CHF bei 1.2810 oszilliert.

Der Euro bleibt unserem Szenario momentan treu. Unsere Range ist weiterhin aktiv zwischen 1,2950 und 1,3450, wenn auch etwas enttäuschend, dass der Euro nicht fester gelaufen ist nach einem knappen Bruch der oberen Range bei 1,3450.
Der Anstieg des Währungspaares EUR-USD hielt gestern noch kurzfristig an. Höchstkurse wurden knapp unter 1,3500, bei 1,3498, gezeigt. Im weiteren Tagesverlauf schwächte sich der Kurs dennoch nach diesem markierten Top weiter ab und der Euro ging mit 1,3370 gegenüber dem USD aus dem europäischen Handel.

Das eigentlich wirklich Besorgniserregende ist, dass schon wieder ein Konflikt um den Euro auf offener Bühne über die EZB ausgetragen wird. Das war in der Krise schon häufig so, und wie so oft waren die Märkte an der Sache stark verunsichert und sind nicht ungeschadet davon gekommen. Das dürfte auch diesmal so sein. Die Forderungen nach Aufstockung des Rettungsschirms und die öffentlich gewordenen Pläne zur EZB-Kapitalerhöhung senden jedenfalls das beunruhigende Signal, das sich Europas Notenbank auf etwaige Zahlungsausfälle bei Staatsanleihen einrichtet.
Hiermit ist auch auch eine neue Eskalationsstufe erreicht, wenige Tage „VOR“ dem wichtigen EUGipfel.

Der Datenkalender veröffentlichte gestern vielerei Daten aus der Eurozone und den USA.
Folgend legte die Industrieproduktion der Eurozone erwartend zu um 1,6%, auf 0,7%, nach -0,9%.
Jedoch im Monatsvergleicht nicht ein so starker und ausgeprägter Anstieg wie erwartet.
Im Chart dargestellt die jährliche Gegenüberstellung die ebenso ein postives Bild widerspiegelt.
Revidierte Zahlen von 5,4% vom letzten Mal, wurden abgelöst von 6,9% auf akuteller Basis.

chart

Der ZEW-Index für Deutschland setzte sich ebenfalls positiv in Szene. Nach zuletzt 1,8 Zählern polterte der Index auf einen Zähler von 4,3.

chart

Zusammenfassend ergibt sich derzeit ein Szenario, das eine neutrale Haltung in der Parität EURUSD favorisiert. Ein nachhaltiger Ausbruch aus der Bandbreite 1.2950 – 1.3450 eröffnet neue Opportunitäten.

 

 

Termine am 15.12.2010:

  Daten zuletzt: Konsensus: Bewertung
USA CPI Nov.
0,2%
0,2%
(14.30)
USA Industrieproduktion Nov.
0,0%
0,3%
(15.15)

 

vorheriger Tag   nächster Tag

 

nach oben