Sitemap  |  Feedback  |  RSS  |  Kontakt  |  Links

Markt-Daten.de    web

Kommentare

 

Oktober 2009

Mo Di Mi Do Fr
      1 2
5 6 7 8 9
12 13 14 15 16
19 20 21 22 23
26 27 28 29 30

 

September 2009

Mo Di Mi Do Fr
  1 2 3 4
7 8 9 10 11
14 15 16 17 18
21 22 23 24 25
28 29 30    

 

August 2009

Mo Di Mi Do Fr
3 4 5 6 7
10 11 12 13 14
17 18 19 20 21
24 25 26 27 28
31        

Juli 2009

Mo Di Mi Do Fr
    1 2 3
6 7 8 9 10
13 14 15 16 17
20 21 22 23 24
27 28 29 30 31

Juni 2009

Mo Di Mi Do Fr
1 2 3 4 5
8 9 10 11 12
15 16 17 18 19
22 23 24 25 26
29 30      

 

Mai 2009

Mo Di Mi Do Fr
        1
4 5 6 7 8
11 12 13 14 15
18 19 20 21 22
25 26 27 28 29

 

April 2009

Mo Di Mi Do Fr
    1 2 3
6 7 8 9 10
13 14 15 16 17
20 21 22 23 24
27 28 29 30  

 


Forex - Tageskommentar

von Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank

26. Oktober 2009

Neuer EUR-USD Jahreshöchstkurs bei 1.5063 – JPY steht unter Druck!

Der Euro eröffnet heute (07.35Uhr) bei 1.5030, nachdem im asiatischen Handel ein Jahreshöchstkurse bei 1.5063 markiert wurde. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 91.85.
In der Folge notiert EUR-JPY bei 138.05, während EUR-CHF bei 1.5140 oszilliert.

Am Freitag standen zunächst Wirtschaftsdaten aus der Eurozone im Mittelpunkt des Marktinteresses. Die ersten Schätzungen der Einkaufsmanagerindices per Berichtsmonat Oktober bestätigten die deutlich verbesserte konjunkturelle Situation in der Eurozone. Beide Indikatoren konnten positiv überraschen. Für den produzierenden Sektor ergab sich ein Anstieg von zuvor 49,30 auf 50,70 Punkte. Die Prognose lag bei bei 50,10 Zählern. Damit signalisiert dieser Index mit mehr als 50 Punkten reale Expansion. Für den Dienstleistungssektor sah das Bild noch besser aus. Hier stellte sich ein Anstieg von 50,90 auf 52,30 Punkte ein. Die Konsensusprognose war bei 51,40 angesiedelt. Ergo steht das Thema belastbare Expansion hier auf der Agenda.
Der deutsche Ifo Index markierte per Oktober mit einem neuerlichen Anstieg von zuvor 91,3 auf nun 91,9 Punkte den höchsten Wert seit 13 Monaten. Die bei 92,0 angesiedelte Konsensusprognose wurde damit unwesentlich verfehlt. Die Bewertung der aktuellen Lage legte von 87,1 auf 87,3 Zähler zu, während die Bewertung der zukünftigen Konstellation von 95,7 auf 96,8 Punkte anstieg. Wir bieten zwei Charts an, um zu belegen, daß sich einerseits die Situation durchaus eindrucksvoll verbessert, daß aber andererseits das Niveau weiterhin als „mäßig“ zu klassifizieren ist.

chart

chart

Der Auftragseingang der Industrie der Eurozone verzeichnete per August im Monatsvergleich eine Zunahme um 1,2%. Analysten hatten einen Anstieg um 2,0% erwartet. Der Vormonatswert wurde von +2,6% auf +3,0% revidiert.
Im Jahresvergleich übersetzt sich dieses Ergebnis per August in einen Rückgang des Auftragseingangs um -23,1% nach zuvor -24,9%.

chart

Insgesamt konnten die Daten der Eurozone überzeugen. Das Thema der Fortsetzung der konjunkturellen Erholung dominiert weiter.
Aus den USA standen die „Existing Home Sales“ per September auf der Agenda. Hier stellte sich unerwartet ein Anstieg um 9,4% im Monatsvergleich von zuvor 5,09 auf 5,47 Mio. Objekte auf annualisierter Basis ein. Die Prognose lag bei 5,30 Mio. Objekten. Damit stellte sich der höchste Absatz seit August 2007 ein!
Im Jahresvergleich kam es zu einer Zunahme um markante 9%. Das Volumen der zum Verkauf anstehenden Objekte nahm von 9,3 auf 7,8 Monatsumsätze ab Mithin setzt diese Datenreihe ein positives Ausrufungszeichen bezüglich des Wohnimmobilienmarktes.

chart

Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das den Euro favorisiert. Erst ein Unterschreiten der Unterstützung bei 1.4620 – 1.4650 neutralisiert den positiven Bias des Euros.

 

 

Ergänzung vom Markt-Daten - Blog:

 

Termine am 26.10.2009:

  Daten zuletzt: Konsensus: Bewertung:
USA „Chicago Fed National Activity Index”, Sep.
-0,90
---

(13.30) Keine Prognose erhältlich.

 

vorheriger Tag   nächster Tag

 

nach oben