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Forex - Tageskommentar

von Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank

12. Oktober 2009

Gemütlicher Wochenstart bei 1,47

1000mal berührt, 1000mal ist nix passiert … Das Ende vom Lied kennt Jeder, aber das dauert wohl noch ein bißchen. Also beginnen wir bei 1,4708 die neue Woche ohne wirklich wichtige Nachrichten übers Wochenende und einem leeren Datenkalender.
EURJPY eröffnet bei 132,70 und nähert sich damit der Widerstandszone bei 133

  • Die US Handelsbilanz per August ist entgegen den Erwartungen (-33 Mrd. USD) auf 30,7 Mrd. USD geschrumpft. Wie in den vergangenen Monaten auch geht ein Großteil auf eine verbesserte Balance mit China zurück: Die Importe sind im Jahresvergleich um 32 Mrd. USD zurückgegangen; noch dramatischer sieht es beim direkten Kollegen Kanada aus: Hier sind die Importe im Jahresvergleich um knapp 100 Mrd. USD zurückgegangen. Da die Exporte weniger stark geschrumpft sind, konnte sich die Bilanz insgesamt verbessern.
  • Am Rande sei noch erwähnt, daß die US-Pensionsfonds mal wieder eine Unterdeckung von 1200 Mrd. aufweisen und daß obwohl sich die Aktien und die Müllpapiere wieder deutlich erholt haben. Bemerkenswert ist, daß das Kommunikationsschema ähnlich verläuft wie beim ersten Verriß in den Jahren 2000ff. Da die Marktteilnehmer insgesamt eine flache Lernkurve aufweisen freuen wir uns, daß das Ganze keine Konsequenzen haben wird.

Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das den Euro favorisiert. Erst ein Unterschreiten der Unterstützung bei 1.4350 – 1.4380 neutralisiert den positiven Bias des Euros.

 

 

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