Sitemap  |  Feedback  |  RSS  |  Kontakt  |  Links

Markt-Daten.de    web

Kommentare

 

September 2009

Mo Di Mi Do Fr
  1 2 3 4
7 8 9 10 11
14 15 16 17 18
21 22 23 24 25
28 29 30    

 

August 2009

Mo Di Mi Do Fr
3 4 5 6 7
10 11 12 13 14
17 18 19 20 21
24 25 26 27 28
31        

Juli 2009

Mo Di Mi Do Fr
    1 2 3
6 7 8 9 10
13 14 15 16 17
20 21 22 23 24
27 28 29 30 31

Juni 2009

Mo Di Mi Do Fr
1 2 3 4 5
8 9 10 11 12
15 16 17 18 19
22 23 24 25 26
29 30      

 

Mai 2009

Mo Di Mi Do Fr
        1
4 5 6 7 8
11 12 13 14 15
18 19 20 21 22
25 26 27 28 29

 

April 2009

Mo Di Mi Do Fr
    1 2 3
6 7 8 9 10
13 14 15 16 17
20 21 22 23 24
27 28 29 30  

 

März 2009

Mo Di Mi Do Fr
2 3 4 5 6
9 10 11 12 13
16 17 18 19 20
23 24 25 26 27
30 31      

 

Februar 2009

Mo Di Mi Do Fr
2 3 4 5 6
9 10 11 12 13
16 17 18 19 20
23 24 25 26 27
         

Januar 2009

Mo Di Mi Do Fr
      1 2
5 6 7 8 9
12 13 14 15 16
19 20 21 22 23
26 27 28 29 30

 

 


Forex - Tageskommentar

von Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank

28. September 2009

Korrektur der Reflationierungs-„Trades“ – Regierungswechsel in D ohne Auswirkung …!

Der Euro eröffnet heute bei 1.4610 (08.45 Uhr), nachdem gestern im asiatischen Geschäft Jahreshöchstkurse bei 1.4842 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 89.45. In der Folge notiert EUR-JPY bei 130.70, während EUR-CHF bei 1.5105 oszilliert.

In den letzten Tagen setzte sich eine Korrektur des Reflationierungstrends der Weltwirtschaft fort. Aktien litten unter Gewinnmitnahmen. Der JPY und CHF als auch der USD legten zu, nachdem sie zuvor als „Carry“-Währungen dank sehr niedriger Zinsen zur Schwäche neigten. Öl und andere Rohstoffe sanken nachhaltig.
Derartige Korrekturen sind gesund, um Überhitzungen und Überbewertungen zu vermeiden.
Sachliche Grundlagen für eine andauernde Trendwende sind nicht auszumachen, auch wenn nicht alle Wirtschaftsindikatoren die mittlerweile ambitionierten Erwartungen des Marktes erfüllen.

Das G-20 Treffen in Pittsburgh hat die Erwartungen der Marktteilnehmer überwiegend erfüllt. Mancher mag kritisieren, daß es zu wenige klare quantitative Festlegungen gegeben hat. Das ist nur auf ersten Blick richtig.
Auf den zweiten Blick war eine derartige Erwartungshaltung vor dem Hintergrund der Erweiterung der Runde der Entscheidungsträger von G-8 auf G-20 ambitioniert.
Gerade dieser Erweiterungsschritt auf G-20 war und ist entscheidend für positive Zukunftsperspektiven, da er die dynamisch wachsenden Länder und deren Stabilität und Stärke an das zuletzt sehr angeschlagene US-zentrische Finanzsystem bindet.
Mit der Erweiterung auf G-20 als auch erhöhten Stimmrechten im IWF und der Weltbank werden die Voraussetzungen für evolutionäre Anpassungen geliefert. Der Westen muß dabei politische Machtpositionen an das neue finanz-ökonomische Gleichgewicht anpassen. Chapeau! – Dieser Aufgabe wurde man gerecht!
Denjenigen, die jetzt monieren, daß es zu viele Köche gibt, die diesen „Brei“ anrühren, sei gesagt, daß ohne diesen Schritt das Risiko revolutionärer Anpassungen überproportional zugenommen hätte.

Die Wahlen in Deutschland sind für die Finanzmärkte als positiv zu klassifizieren. Es bleibt bei einer bürgerlichen Regierung. Die Variante „Schwarz-Gelb“ wird von den Märkten als auch der Öffentlichkeit als Signal für eine Belebung der Kernprozesse der Wirtschaft interpretiert. Damit ergibt sich unterschwellig ein positiver Grundton für den Euro aber auch für die Aktienmärkte.

Die Geldmenge M-3 der Eurozone ist per August im Monatsvergleich unverändert ausgefallen. Im Jahresvergleich stellte sich ein Anstieg um 2,5% nach zuvor 3,0% ein.

chart

Der US-Auftragseingang für langlebige Wirtschaftsgüter sank überraschend per August um -2,4% nach zuvor +4,8%. Ein Einbruch bei Flugzeugorders um 42% spielte die entscheidende Rolle. Die Zahlenreihe ist volatil. Wir nehmen die Schwankungen zur Kenntnis.

chart

Das US-Verbrauchervertrauen nach Lesart der Uni Michigan stellte sich im finalen Wert per September auf 73,5 Punkte nach „nur“ 65,7 Zählern per August und 70,2 Punkten im vorläufigen Wert.

chart

Der Absatz neuer Immobilien stellte sich auf 429.000 Objekte auf annualisierter Basis. Damit wurde die Prognose bei 440.000 verfehlt. Der Chart verdeutlicht die Stabilisierung auf dem ermäßigtem Niveau.

chart

Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das den Euro favorisiert. Erst ein Unterschreiten der Unterstützung bei 1.4320 – 1.4350 neutralisiert den positiven Bias des Euros.

 

 

Ergänzung aus dem Markt-Daten Blog:

 

Termine am 28.9.2009:

  Daten zuletzt: Konsensus: Bewertung:
USA Chicago Fed National Activity Index August
-0,74
---
(14.30) Keine Prognose erhältlich.

 

vorheriger Tag   nächster Tag

 

nach oben