Euro - Pattsituation zwischen Bullen und Bären
13. Mai 2008
Liebe Leserin, lieber Leser,
in der letzten Woche konnte sich der Euro an einer Unterstützung stabilisieren und eine leichte Gegenbewegung starten.
Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung bleibt bestehen.
Denn
die bisherige Erholung ist nicht ausgeprägt – eine Ablösung
von den letzten Tiefs setzt sich nicht durch. Auch die Trendanalyse
ist derzeit nicht eindeutig. So können die letzten Rückgänge
im Euro auch als Pullback an die zuvor verlassene Rückkehrlinie
eines Aufwärtstrendkanals interpretiert werden. Die Wochencandles
dagegen zeigen ein Trendwendemuster, ein bearish engulfing an. Ein
Handelssignal aus Sicht der Wochencandles wird bei Ausbruch aus der
Range der letzten Woche generiert.
Die kurzfristige Perspektive:

die Tageskerzen (links unten) zeigen eine
Stabilisierung an der Unterstützung bei ca. 1,5342 an – ein
kurzfristiger Ausbruch nach oben dürfte sich bei einem Rebreak
der 1,56 mit Ziel 1,57 durchsetzen. Ein schneller Fall unter die Marke
von 1,53 dagegen ist aus Sicht der Tagescandles nicht zu erwarten.
Fazit: der Devisentrader sollte die weitere Entwicklung abwarten – anzunehmen ist eine kurzfristige Seitwärtsbewegung in den nächsten Tagen. Das Risiko einer Trendwende ist allerdings vorhanden – insbesondere ein Fall unter 1,5286 löst ein Verkaufssignal aus, da dann auch der Euro in den vorherigen langfristigen Aufwärtstrendkanal zurückkehrt.
Ihr Stefan Salomon