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Producer Price
Index (PPI) - Erzeugerpreis Index
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| Zeitl.
Verzögerung: |
Die
Daten des vergangenen Monats werden in der 2. vollen Woche des
laufenden Monats veröffentlicht. |
| Quelle
/URL: |
Bureau
of Labor Statistics
http://stats.bls.gov:80/news.release/ppi.toc.htm |
| Veröffentlichung: |
monatlich,
um den 13. eines Monats, 8:30 am EST, 14:30 MEZ |
| Revisionsfaktor: |
Die
Daten werden einmalig vier Monate nach der Erstveröffentlichung
revidiert. Neue saisonale Faktoren, die die letzten fünf
Jahre betreffen, werden jährlich vorgestellt. Grosse Benchmark-Korrekturen
werden alle zehn Jahre durchgeführt. |
| Auswirkung: |
Die
Finanzmärkte verfolgen die Erzeugerpreise für gefertigte
Güter engmaschig, da diese einen Preisdruck bei den Massenwaren
anzeigen und gewöhnlich Veränderungen der Verbraucherpreise
ankündigen. |
| Worauf
ist zu achten: |
Preisveränderungen für gefertigte Güter als Indikator
für Inflation bei den Massenwaren.
Preisveränderungen bei Zwischen- und Rohprodukten
als ein Indikator für zukünftigen Inflationsdruck.
Veränderungen in den bereits erwähnten drei Indizes
schliessen die volatilen Lebensmittel- und Energiekomponenten
aus, da so ein wahrheitsgetreueres Bild des zu Grunde liegenden
Inflationstrends gemacht werden kann. |
| Stärken: |
Der Index beinhaltet zeitlich enge Preisinformationen über
eine Vielzahl von Gütern in verschiedenen Stadien des Herstellungsprozesses.
Der Index gewährt einen Einblick auf die zukünftige
Inflation, da die Erzeugerpreise oft ein Vorbote der Verbraucherpreise
sind. |
| Schwächen: |
Da der PPI sich auf
die heimische Produktion fokussiert, werden importierte Güter
ausgeschlossen. Übersehen werden so Preisveränderungen
der importierten Güter, die in den Produktionsprozess weiterer
Güter und Dienstleistungen einfliessen.
Bedingt werden nur Bereiche der Wirtschaft abgedeckt, die
den nicht-produzierenden Bereich repräsentieren.
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| Kurze
Beschreibung: |
| Der
PPI - der Erzeugerpreisindex - ist eine Familie verschiedener
Indizes, die durchschnittliche Veränderungen der Verkaufspreise
der heimischen Hersteller für ihrer Produktion misst.
Der PPI verfolgt Preisveränderungen für nahezu sämtliche
Güter des heimischen, produzierenden Gewerbes, einschlossen
sind Landwirtschaft, Elektrizität, Gas, Forst- und Fischereiwirtschaft,
Industrie und Bergbau, .
Es gibt drei Hauptstrukturen
der PPI-Veröffentlichung:
1. Industrie; über
500 Industriepreisindizes in Kombination mit mehr als 10.000
spezifischen Sortiments- und anderen Produktsubindizes
2. Handelsware; mehr als 3.200 "commodity
price indizes", eingeteilt nach der Produktart und der
Endbenutzung, werden publiziert.
3. Stadium des Herstellungsprozesses; die Katalogisierung
nach der Produktionsstufe ist die in ökonomischen Analysen
am häufigsten verwendete. Nach dem Grad der Fertigung erfolgt
die Einteilung; so werden Güter in drei umfassende Gruppen
klassifiziert.
3a. Rohmaterialien für die weitere Verwendung; dies
sind Produkte, die erstmals gehandelt werden und weder hergestellt
noch verarbeitet wurden; zum Beispiel: Kohle, Rohöl, Getreide,
Baumstämme und Eisenerz.
3b. Zwischenprodukte, Zubehör und Komponenten bestehen
aus Waren, die bereits bearbeitet wurden, aber weiter verarbeitet
werden. Beispiele dieser Gruppe sind Mehl, Bauholz, Stoffe und
Leder.
3c. Endprodukte; diese Gruppe wird am genauesten betrachtet,
da sich dort ein möglicher Inflationsdruck am ehesten widerspiegelt.
Die Endprodukte werden nicht weiter bearbeitet und sind für
den Endverbraucher fertig zum Verkauf. Beispiele sind Backprodukte,
Kleidung, Benzin und Bücher.
Andere Einteilungen beinhalten z.B. die Haltbarkeit der Produkte
(langlebige Wirtschaftsgüter).
Die beiden Hauptgruppen sind Konsum- und Investitionsgütern,
gewichtet mit 73,4% resp. 26,6%.
Ungefähr 25.000 Einrichtungen geben ca. 100.000 Preisnotierungen
monatlich weiter, dabeit wird der Dienstag der Woche, in der
der 13. eines Monats liegt, zugrunde gelegt.
Die Daten dieser Serie werden seit 1947 dokumentiert; die Kernrate,
also die Erzeugerpreise ohne die volatilen Energie- und Lebensmittelpreise
seit 1974; Basisjahr der momentanen Serie ist 1982 also (1982=100).
Mit der Veröffentlichung für den Januar 2004 wurden
die Erzeugerpreise vom SIC-System auf das NAICS System umgestellt.
Der Chart mit den Erzeugerpreisen seit 1750 und der Elliott-Zählung
ist freundlicherweise von Dieter
zur Verfügung gestellt worden. |
| Termine
2007: |
17.1. |
16.2. |
15.3. |
13.4. |
11.5. |
14.6. |
17.7. |
14.8. |
18.9. |
12.10. |
14.11. |
13.12. |
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Dez. |
Jan. |
Feb. |
Mrz. |
Apr. |
Mai |
Jun. |
Jul. |
Aug. |
Sep. |
Okt. |
Nov. |
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| Termine
2008: |
15.1. |
26.2. |
18.3. |
15.4. |
20.5. |
17.6. |
15.7. |
19.8. |
12.9. |
15.10. |
18.11. |
15.12. |
| |
Dez. |
Jan. |
Feb. |
Mrz. |
Apr. |
Mai |
Jun. |
Jul. |
Aug. |
Sep. |
Okt. |
Nov. |
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