| Der
offizieller Name lautet "Personal Income and Outlays".
Die privaten Einkommen messen hauptsächlich die Einkünfte
der Haushalte aus Beschäftigung, Selbständigkeit,
Investments und Einkünfte aus Transferzahlungen. Weiterhin
enthalten sind geringe aufwendungen für gemeinnützige
Organisationen und Einkommen aus treuhänderischer Tätigkeit.
Der grösste Anteil der Einkommen wird von den Löhnen
und Gehältern bestritten. Die privaten Einkommen werden
nach dem Arbeitsmarktbericht publiziert, so dass das Ergebnis
gut prognostiziert werden kann und die Veröffentlichung
meist die Einschätzung der konjunkturelle Lage nicht
weiter erhellt.
Der Begriff der frei
verfügbaren Einkommen bezieht sich auf die privaten Einkommen
nach Abzug der Einkommenssteuer, Grundsteuer, anderer Steuern
und Zahlungen an den Staat.
Einher gehend mit der
Veröffentlichung der Einkommensdaten, gibt das BEA des
Handelsministerium Daten des privaten Verbrauchs bekannt.
Die Ausgaben werden eingeteilt in diejenigen für lang-
und kurzlebige Wirtschaftsgüter wie Dienstleistungen.
Gerade die Ausgaben für langlebige Güter haben die
Neigung sehr volatil zu sein. Das Wachstum der Ausgaben für
kurzlebige Wirtschaftsgüter zeigt sich deutlich weniger
volatil, ähnlich verhält es sich mit den Ausgaben
für Dienstleistungen. Die Konsumausgaben können
nach der Publikation der Einzelhandelsumsätze, die vorher
gemeldet werden, gut geschätzt werden; demzufolge sind
keine grossen Überraschungen zu erwarten. Aber die Einzelhandelsumsätze
beinhalten keine Ausgabedaten für Dienstleistungen, die
einen Anteil von 59% an den Gesamtausgaben haben.
Die privaten Ersparnisse
sind der Rest, der übrig bleibt, wenn von den frei verfügbaren
Einkommen die Aussenstände
bzw. Verbrauch der Verbraucher noch abgezogen werden; die
Sparquote ist dann der Prozentsatz dieser Ersparnisse am frei
verfügbaren Einkommen.
Die einzelnen Komponenten
des Berichtes werden von mehreren staatlichen wie privaten
Quellen erhoben.
Die Gehälter basieren auf dem Arbeitsmarktbericht und
den Sozialversicherungen, die Arbeitslosenunterstützungen
auf den monatlichen Berichten der Verwaltung der Sozialversicherungen
und des Arbeitsministeriums. Die Zins- und Dividendeneinkünfte
der Aktienbesitzer sind ein Abkömmling des vierteljährlichen
Finanzberichtes des Census Bureaus und den Quartalsberichten
der Unternehmen für die Aktienbesitzer.
Die Angaben erfolgen
auf Dollarbasis, zum einen im gegenwärtigen ("current")
Dollar aber auch im Dollar auf Basis 2000. In der Presse werden
meist die Daten mit dem gegenwärtigen Dollar zitiert,
diese sind weiterhin saisonbereinigt und annualisiert (SAAR).
Seit 1959 bestehen die Zeitreihen; nur der gewichtete Preisdeflator
der Ausgaben hat die Basis 2000, 2000=100.
Das BEA hat im Dezember 2003 die Basis der inflationsbereinigten,
realen Zeitreihen von 1996 auf 2000 gewechselt. |