US - Wirtschaftsdaten Indikatoren - Beschreibung
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Employment Situation - Arbeitsmarktbericht


Zeitl. Verzögerung:

Daten des vorherigen Monat
Quelle /URL: Bureau of Labor Statistics - Labor Department
http://stats.bls.gov:80/news.release/empsit.toc.htm
Veröffentlichung: monatlich, erster Freitag des Monats, 8:30 AM EST, 14:30 MEZ
Revisionsfaktor: Jeden Monat werden die Daten des zurückliegenden Monats berichtigt.
Dies passiert gelegentlich, im Juni werden die Daten des ganzen letzten Jahres revidiert.
Auswirkung: Wahrscheinlich erfährt kein anderer Bericht mehr Aufmerksamkeit, bewegt fast immer die Märkte
Worauf ist zu achten:
  • Totale Veränderungen in der Anzahl der Belegschaft
  • Veränderungen im durchschnittlichen Stundenlohn
  • Veränderungen in der Gesamtmenge der Arbeitsstunden, dies lässt Schlüsse auf das momentane GDP-Wachstum zu.
  • Arbeitslosenrate und Veränderungen dieser.
  • Stärken:
  • Die Veröffentlichung bietet Informationen über viele Industriebranchen und Regionen
  • Kurze Zeit zwischen Datenerfassung und Veröffentlichung dieser.
  • Gibt einen guten Einblick auf aufkommenden Lohndruck in den durchschnittlichen Stundenlöhnen
  • Die Beschäftigung ist ein zeitgenauer Indikator des wirtschaftlichen Wachstums und die Arbeitslosigkeit ein nachhängender.
  • Schwächen:
  • Da Beschäftigung und Arbeitslosigkeit an einer relativ kleinen Anzahl von Haushalten und Unternehmen gemessen wird, kann es zu signifikanten Revisionen kommen.
  • Es kann zu grossen saisonalen Verzerrungen kommen
  • Kurze Beschreibung:

    "Payroll employment" ist ein Mass für die Anzahl der neu geschaffenen Stellen in mehr als 500 Wirtschaftszweigen, allen Staaten und 255 Metropolen, ausgenommen ist die Landwirtschaft . Die Schätzungen beruhen auf Berichten grosser Unternehmen, ca. 400.000, die 1/3 aller lohnabhängigen Beschäftigten einschliesst, wie auch staatliche Programme. Die Gesamtzahl der Erwerbstätigen wird in verschiedene Sektoren aufgeschlüsselt wie z. B. dem verarbeitenden Gewerbe, dem Bergbau, dem Baugewerbe, dem Dienstleistungsbereich und den staatlich Beschäftigten.
    Diese Veröffentlichung ist sicher diejenige Wirtschaftsstatistik, die ob ihres Erscheinungszeitpunktes, ihrer Genauigkeit und ihrer Bedeutung als Konjunkturindikator, die grösste Aufmerksamkeit erfährt.
    Stichtag für die Erhebung ist der 12. Tag eines Monats.
    Die wichtigsten, gemeldeten Parameter sind:

    • die Anzahl der neu geschaffenen Stellen bzw. der Stellenabbau; verfügbar ab 1939; ergibt sich aus der Zahl der bezahlten Erwerbstätigen, die Halb- oder Ganztags arbeiten.
    • Anzahl der Arbeitslosen mit Arbeitslosenquote, hier erfolgt eine genaue Aufschlüsselung hinsichtlich Alter, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit und Ausbildungsstand
    • Wochenarbeitszeit, auch für verschiedene Wirtschaftszweige, einschliesslich Überstunden; zum einen bietet diese einen Hinweis auf die Industrieproduktion und die privaten Einkommen, dann wird diese aber auch als guter Indikator des Arbeitsmarktes angesehen. So bedeutet eine steigende Wochenarbeitszeit zu Beginn eines Konjunkturzyklus möglicherweise, dass Arbeitgeber mit einem Ankurbeln der Gehaltslisten rechnen, während zum Ende eines Zyklus hin diese Schwierigkeiten haben qualifizierte Bewerber für die Stellenausschreibungen zu finden.
    • Vergütungen mit durchschnittlichem Stundenlohn und Wochenlohn für ca. 500 verschiedene Industriezweige; die Serien beginnen teilweise bereits 1909; als Inflationsindikator werden diese genauestens betrachtet.
    • Dauer der Arbeitslosigkeit, angegeben in verschiedenen Zeitintervallen wie in mittlerer und durchschnittlicher Dauer.
    • Anzahl der Erwerbstätigen, ihr Anteil an der Bevölkerung
    Ein Index über die Gesamtzahl der Arbeitsstunden ist ebenfalls enthalten, dieser gibt früh Anhalt über die Produktion bevor das vierteljährliche Bruttoinlandsprodukt publiziert wird.
    Die Daten des Arbeitsmarktberichtes enthalten zwei unterschiedliche Berichte, zum einen den 'Current Population Survey' (Household Data) und den 'Current Employment Statistics
    Survey' (Establishment Data). Das 'Household Data' wird vom Census Bureau für das BLS erstellt; eine Stichprobe von 60.000 Haushalten wird befragt; aus diesem Bericht stammen u.a. die Arbeitslosenquote, die Zahl der Erwerbstätigen, deren Anteil an der Bevölkerung und die Dauer der Arbeitslosigkeit.
    Diese im "Haushaltsbericht" enthaltenen Beschäftigungsstatistiken erzählen manchmal eine andere Geschichte als das 'Establishment Data'.
    Das 'Establishment Data' wird vom BLS selbst erhoben, Gehaltslisten ausserhalb des landwirtschaftlichen Bereiches von privaten Unternehmen wie Fabriken und Geschäften aber auch von staatlichen Stellen werden dafür ausgewertet. In diesem Bericht wird die arbeitende Bevölkerung mit der Anzahl der neugeschaffenen oder reduzierten Stellen, den Stundenlöhnen, Wochenverdiensten und der Wochenarbeitszeit ausgewiesen.

    Einige Unterschiede: im Haushaltsbericht werden auch Menschen, die in der Landwirtschaft tätig
    sind oder kein Entgelt erhalten, mit gezählt. Auch gilt dort ein Alterslimit von 16 Jahren, während ein solches im 'Establishment Data' nicht vorhanden ist. Im 'Household Data' Bericht wird jedes Individuum nur einmal erfasst, während im 'Establishment Data' auch doppelt gezählt wird, jeweils pro Stelle.

    Zwei Schlüsselwerte des Berichtes, die Arbeitslosenquote und die Stundenlöhne, tauchen in verschiedenen Inflationsmodellen wieder auf. Wie auch andere Daten verwendet werden um weitere Konjunkturparameter zu berechnen. Z. B. gehen die Stundenlöhne in die privaten Einkommen und auch in die Komponente der Löhne und Gehälter des Employment Cost Index. Der Index der angesammlten Stunden im verarbeitenden Gewerbe hilft die Industrieproduktion vorherzusagen; die Veränderung der Stellen im Baugewerbe ist nützlich bei der Prognose der Bauausgaben und der Baubeginne.

    Die Daten sind saisonbereinigt.
    Ab dem Juni 2003, also für den Berichtsmonat Mai, hat das BLS die Daten basierend auf das North American Industry Classification System (NAICS 2002) umgestellt. Es ergab sich eine umfassende Revision, die z.T. zurückging bis in die 30iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

    Termine 2007:
    5.1.
    2.2.
    9.3.
    6.4.
    4.5.
    1.6.
    6.7.
    3.8.
    7.9.
    5.10.
    2.11.
    7.12.
     
    Dez.
    Jan.
    Feb.
    Mrz.
    Apr.
    Mai
    Jun.
    Jul.
    Aug.
    Sep.
    Okt.
    Nov.
    Termine 2008:
    4.1.
    1.2.
    7.3.
    4.4.
    2.5.
    6.6.
    3.7.
    1.8.
    5.9.
    3.10.
    7.11.
    5.12.
     
    Dez.
    Jan.
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    Mai
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    Aug.
    Sep.
    Okt.
    Nov.
    Charts:  Arbeitslosenquote 1 Jahr Arbeitslosenquote ab 1948 neue Stellen ab 1989
    neue Stellen ab 1948 Stellen verarb. Industrie ab 1939 Stunden-/Wochenlohn ab 1965
    Lohn Stunde vs. Woche ab 1990 Wochenarbeitszeit ab 1964 Wochenarbeitszeit nach Sektoren
      Dauer d. Arbeitslosigkeit ab 1980 Dauer -Quotient ab 1948 mittere Dauer d. Arbeitslosigkeit ab 1967
      Erwerbsquote unfreiwillig Teilzeitbeschäftigte Anzahl der Arbeitslosen
     
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