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Der Composite Index
ist als ein gewichteter Durchschnitt von sieben Schlüsselindikatoren
der Wirtschaft konstruiert worden, um die konjunkturellen
Bedingungen rechtzeitig vorherzusagen. Der Index ist so struktuiert,
dass er nach unten dreht vor einer Rezession und wieder aufwärts
zeigt bevor die Wirtschaft in eine Wachstumsphase übergeht.
Die einzelnen Komponenten:
· Geldmengen
· ECRI Preisindex für industrielle Märkte
· Hypothekenanträge
· Spanne bei der Qualität von Anleihen
· Aktienkurse
· Erträge bei Anleihen
· Erstanträge auf Arbeitslosigkeit
Entwickelt wurde der Index
in den 80iger Jahren von Geoffrey Moore und seiner Arbeitsgruppe,
dann erstmals 1983 im Business Week Magazine veröffentlicht.
Bekannt wurde der Index zunächst unter Business Week
Leading Index; ab 1995 erlangte der Index unter Weekly
Leading Index (WLI) einen grösseren Bekanntheitsgrad.
Im Vergleich zu den Frühindikatoren des Conference Boards
zeigt der ECRI Frühindikator früher Signale der
Wendepunkte von Konjunkturzyklen an. Laut ECRI seien Frühindikatoren
dem LEI drei Monate voraus, zudem biete ihr Index eine wirksamere
Vorhersage als der LEI, in 83% der oberen und 60% der unteren
Wendepunkte eines Konjunkturzyklus.
Bei Erholungen hat der Index eine mittlere Vorlaufzeit von
3,0 Monaten, bei Verschlechterungen von 10,5 Monaten. Der
Index ist volatil, so wird zur besseren Beurteilung eine geglättete
12-Monatswachstumsrate gebildet. Diese errechnet sich aus
dem Quotienten der Indexwerte des letzten Monats im Vergleich
zum Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate.
Der Index hat das Basisjahr 1992, also 1992=100; er wurde
zurück berechnet bis 1967.
Bei den Charts sind u.a. zwei Abbildungen des ECRI WLI vs.
dem Stimmungsindikator des verarbeitenden Gewerbes, dem ISM-Index.
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