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Das University of Michigan
Consumer Research Center führt eine telefonische Befragung
von mindestens 500 Konsumenten durch; Alska und Hawaii sind
ausgeschlossen.
Der Bericht beinhaltet ein rotierendes Untersuchungsdesign.
Jeden Monat werden 60% neue Interviewte zum ersten Mal zur
Untersuchungsgruppe hinzu genommen, während der Rest
ein zweites Mal befragt wird. Den Haushalten werden ca. 50
Kernfragen aus verschiedenen Bereichen gestellt, die folgendes
einschliessen:
(1) eine Beurteilung
der finanziellen Situation des Haushaltes
(2) eine Beurteilung wie eben diese in einem Jahr ausschaut
(3) eine Einschätzung des erwarteten, wirtschaftlichen
Klimas in einem Jahr
(4) die Erwartung desselben in den nächsten fünf
Jahren
(5) Kaufabsichten
Der Fragebogen kann als
pdf-Datei hier angeschaut werden:
Fragebogen
des Consumer Sentiments der Uni Michigan
Somit werden Bereiche zu
persönlichen Finanzen, allgemeinem Geschäftsklima
und Kaufbedingungen auf längere Aussicht abgedeckt. Spezifische
Untersuchungskriterien sind zudem:
- Die erwartete Inflationsänderung auf Sicht eines
Jahres / in fünf Jahren
- Die erwartete Arbeitslosigkeit
- Die erwarteten Zinsen
- Zufriedenheit mit der staatlichen Wirtschaftspolitik
Den Befragten wird die Möglichkeit gegeben frei auf Fragen
zu antworten, so hat der Untersucher mehr Anhaltspunkte
die Antworten einzuordnen.
Für jeden Antwortbereich
wird ein Index erstellt und letztendlich im Gesamtindex zusammen
gefasst. Zwei weitere Indizes, der zur Einschätzung der
momentanen Situation und der für die Zukunfterwartungen,
werden ausserdem geschaffen. Diese Erwartungen haben einen
Anteil von 60% am Gesamtindex, die gegenwärtige Situation
die restlichen 40%.
Basisjahr des Index ist
1966; die Serie wird seit November 1952 zunächst bis
Ende 1977 vierteljährlich und ab Januar 1978 monatlich
dokumentiert. Der Teilindex Erwartungen ("Expectations")
ist Teil der monatlichen Frühindikatoren des Conference
Boards.
Die Veröffentlichung
steht nur Abonnenten zur Verfügung, sickert aber erfolgreich
durch.
Obwohl das Verbrauchervertrauen
und das Konsumverhalten eng korrelieren, ist aber nicht jeden
Monat eine Übereinstimmung zwischen dem Konsumentensentiment
und den Einzelhandelsumsätzen zu beobachten.
Mit Beginn des Januars
2007 hat sich die Nachrichten-Agentur Reuters
"eingekauft"; zur Folge hatte dies zu einem eine
Namensänderung.
Die exklusiven Verwertungsrechte liegen in den ersten sechs
Monaten nachder Publikation des Index nun bei Reuters.
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